
"Die Völker als Staaten sind die
eigentlichen Mächte alles mensch-
lichen Geschehens. Es gibt in der
Welt als Geschichte nichts über
ihnen, sie sind das Schicksal"
Oswald Spengler (1880-1936)
Alemannia zuerst ! Das Alemannentum - Grundlage
eidgenössischer Identität
Mit der Heimatbewegung setzt sich erstmals in der Schweiz eine politische
Formation vorrangig für die Belange der alemannischen Volksgruppe ein. Die HB
kämpft für die Auflösung der multiethnisch zusammengesetzten viersprachigen
Schweiz, welche wir in dieser Form nicht als unser Vaterland betrachten, und
die Schaffung eines alemannischen Volksstaates in den Grenzen der heutigen
Deutschschweiz. Die alemannische Schweiz schließt sich zwar sprachlich und ethnokulturell an den übrigen deutschen Sprachraum an, ist aber seit dem
westfälischen Frieden 1648
(Ende der Zugehörigkeit zum Deutschen Reich - seit 1034) durch eine politische
Grenze von den wechselnden Staaten des übrigen germanischen
Sprach und Kulturraumes getrennt. Staatshistorisch stehen die Alemannen in der
Tradition des Herzogtums Alemannien (450-746 nach Christi Zeitrechnung)
bestehend aus den alemannischen Teilstämmen der Südbadener, Württemberger,
Elsässer, und Vorarlberger. Erst der Schwaben-
krieg 1499 brachte die Trennung des ursprünglich mehr oder weniger
einheitlichen alemannischen Siedlungsraumes. Das Siedlungsgebiet der
Alemannen in der deutschen Schweiz reichte im 15.Jahrh. vom Norden bis Süden
vom Bodensee bis zum Gotthard, und stieß im Westen im Westen bis zum Bielersee
und zur Saane.
Die Heimatbewegung gründet ihre Ideale nicht zuletzt auf den freiheitlichen
Grundsätzen der alten Eidgenossenschaft, und deren Kampf um Auto-
nomie innerhalb des Deutschen Reiches. Wir schöpfen unsere ganze Kraft aus dem
Alemannentum, dem wir uns verpflichtet fühlen, und unsere
Legitimation ableiten. Wir stehen den lateinischen Sprachgruppen nicht etwa
feindlich gegenüber oder wollen gar Hass schüren. Unser Ziel ist einzig auf
der Grundlage des Selbstbestimmungsrechtes der Völker die Eigenstaatlichkeit
der alemannischen Volksgruppe.
Dabei geht es uns in erster Linie um die Behauptung der Eigenart des
alemannischen Volkstums, die nur auf diese Weise bewahrt werden kann, obwohl
wir uns der Schwierigkeiten die eine Revision der Staatsgrenzen mit sich
bringen würde, bewusst sind, stehen wir unerschütterlich hinter dieser
Zielsetzung. Und leben wir noch tausend Jahre im selben Staat - eine Nation
kann letztlich nur aus Individuen mit identischer Abstammung erwachsen.
Daher konnte sich in der Schweiz auch nie wirklich eine auf dem
Blutstamm basierende, nationale Identität herausbilden. Denn die Schweizer
sind kein Volk, keine Ethnie im übertragenen Sinn. Deshalb existieren
weder ein "Schweizervolk", noch eine daraus abzuleitende schweizerische
Iden-
ität. Das "Schweizerdeutsche" irrigerweise oft als des Schweizers eigene
Sprache bezeichnet, entwickelte sich aus dem hochalemannischen der
Schwaben. Die Schweiz ist die Summe ihrer Sprachgruppen - Deutsche,
Franzosen, Italiener die wiederum Bestandteile der entsprechenden
Sprach und Kulturräume sind. Wir Alemannen wurden Aufgrund der
Expansionspolitik Napoleons in diesen Staat mit den Lateinern genötigt.
Aus seinem Vasallengebilde "Helvetische Republik" entstand 1848 der
moderne Bundesstaat. Romands und Tessiner sind Abkömmlinge von
Burgundern und Langobarden, wurden durch die römische Besatzung
lateinisiert, woraus sich die französische und italienische Sprache
entwickelte. So bestehen denn auch enorme kulturelle Unterschiede und
haben sich nie irgendwelche Gemeinsamkeiten ergeben. Letztlich halten
nur die Unsummen, die über staatliche Verteilungsquoten vom
alemannischen Norden in die lateinischen Gebiete fließen, und die
Aussicht als Teile Frankreichs bzw. Italiens in der Provinzialität zu
enden, diese Sprachgruppen an der Seite der alemannischen Eidgenossen.
Die Heimatbewegung bekennt sich zur deutschen Kulturnation und dieser
völkischen Schicksalsgemeinschaft, ohne die Realität zu verkennen dass
die Organisation der Blutstämmigen deutscher Zunge in einem Staat zum
gegenwärtigen Zeitpunkt unmöglich ist. Doch die Einheit aller
germanischen (Deutschen) Gaue bleibt das Ziel, wenn die Geschichte dies
zulässt.